Archiv für Juli 2013

KEIN NPD-PARTEITAG IN NEUMARKT!!!


Seit kurzem ist Bekannt das die NPD ihren Parteitag im Herbst in den Jurahallen in Neumarkt abhalten will.
Nun hat der Neumarkter Stadtrat hat einen Beschluss gefasst: In Gebäuden der Stadt dürfen – ab sofort – keine politischen Veranstaltungen mehr stattfinden.

Der Stadtrat hat im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung am Donnerstagabend mit Mehrheit beschlossen, dass mit sofortiger Wirkung die städtischen öffentlichen Einrichtungen nicht mehr für (partei-)politische Veranstaltungen genutzt werden dürfen.

Ausgenommen hiervon seien lediglich nichtöffentliche Sitzungen der im Neumarkter Stadtrat vertretenden Fraktionen und Gruppierungen.

Der Beschluss ist die Reaktion auf Spekulationen, dass die NPD ihren Bundesparteitag in Neumarkt abhalten wolle.
Eine längst überfällige Absage von Seiten der Stadt, die dafür bekannt ist eher zu Schweigen als zu Handeln wenn es um die NPD geht.

Was auch immer geschieht, die NPD wird keinen Parteitag abhalten können ohne Proteste – nicht in Neumarkt und auch nicht sonstirgendwo.

Quelle:
http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/artikel/klare-absage-an-die-npd/942858/klare-absage-an-die-npd.html

Stadt Neumarkt verheimlicht NPD-Stand und lässt Rechte auf Bürger los


Eine typische Reaktion von Seiten der Neumarkter Stadtleitung – ein Schlag ins Gesicht für Nazi-Gegner und jeden Bürger, dessen Recht auf Protest gegen die fremdenfeindliche NPD unmöglich gemacht wurde.
Die Stadt Neumarkt hält es nicht für nötig seine Bürger vor NeoNazis der NPD zu warnen, wenn diese ihre Propaganda in der Innenstadt verteilen und setzt auf die dümmliche und altbekannte „Strategie“ des Totschweigens.
Dabei sollte man denken nach den erschreckenden NSU-Morden seien die Städte nun endlich sensibilisiert.
Neumarkt offenbar nicht.
Offensichtlich hält man nichts von Flagge zeigen und Gegenprotesten.
Eine weitere Schande, mehr nicht.

Stadt und Landkreis halten es nicht nötig den Aufmarsch der NPD in der Neumarkter Fußgängerzone bis kurz vor Beginn der Veranstaltung publik zu machen.
„Mit Entsetzen haben wir erfahren, dass die Nazis in Neumarkt waren“, heißt es im Brief von Kreisvorsitzender Carolin Braun, SPD-Ortsvorsitzendem Johannes Foitzik und Stadtratsfraktions-Vorsitzender Gertrud Heßlinger.

Auf der internet-Seite der NPD versucht man nun die abgezogene Horroshow als eine Art „Sieg“ darzustellen, was eher eine verzweifelte Gebärde darstellt, in Betracht dessen wie die Neo-Nazi-Partei normalerweise regelmäßig in Städten begrüßt wird – mit Buh-Rufen und massenhaft Nazi-Gegnern.
Nichtsdestotrotz ist die Stadt Neumarkt Schuld, dass sich NeoNazis hier scheinbar stark fühlen können und sie ohne Widerstand ihre vorgestrigen und menschenverachtenen Forderungen verteilen können, auch Polizei ging zuvorkommend und hilfsbereit mit den Rechten um, was aber nicht weiter verwundert.

Doch trotz der traurigen Verschleiherungs“taktik“ der Stadtleitung haben sich spontan NaziGegner zusammengetan, um den Faschisten ihre Meinung kundzutun.

Wir fordern die Stadt Neumarkt nach ihrem peinlichen Patzer auf:
KUNDGABE ALLER AUFTRITTE VON RECHTEN PARTEIEN UND NEONAZI-VERANSTALTUNGEN IM LANDKREIS NEUMARKT ALS SCHUTZ UND WIDERSTANDSGELEGENHEIT ALLER BÜRGER!!

SCHLUSS MIT DER SCHANDE DER VERSCHWEIGUNGS-TAKTIK!!

AUF DAS VOLLKOMMENDE RECHT GEGEN NEONAZIS DEMONSTRIEREN ZU DÜRFEN!!!

WIR HABEN EIN RECHT DARAUF ZU ERFAHREN WENN FASCHISTEN UND NEONAZIS VERANSTALTUNGEN IN UNSERER STADT ABHALTEN!!!

Quelle:
http://www.nordbayern.de/region/neumarkt/npd-in-neumarkt-keine-zeit-fur-organisierten-widerstand-1.3043426

Neumarkt: Rechte Schläger verurteilt


Für 3 Jugendliche aus dem Landkreis Neumarkt endete eine fröhliche Faschingsnacht vor rund eineinhalb Jahren im Krankenhaus mit Prellungen und Schürfwunden, nachdem sie von zwei Männern mit NeoNazi-Hintergrund attackiert wurden.

Die Angreifer, 18 und 20 Jahre alt, mussten sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Neumarkt verantworten.
Nach fünf Stunden Verhandlung konnte kein Motiv festgestellt werden, nur soviel:

Die Angreifer hatten bereits auf der Party mit rechten Parolen provozieren wollen.
Anstatt sich darauf einzulassen verliess das Trio die Party, die ein Sportverein im nördlichen Landkreis veranstaltet hatte, wurden aber von den 2 Rechten verfolgt.

100 Meter von der elterlichen Haustür entfernt, holten die beiden Angeklagten das Trio ein. Der 18-Jährige verpasste einem der beiden Jungen sofort einen Faustschlag, mit den Worten: „Gib zu, dass du mich vorhin dumm angemacht hast.“ Der Geschlagene weigerte sich und bekam erneut Prügel. Als sein Freund ihm zu Hilfe eilen wollte, mischte sich auch der zweite Angeklagte ein. Er schubste den 16-Jährigen zu Boden. Dann traten beide auf ihn ein, auf Kopf und Oberkörper. Die Täter ließen auch dann nicht von dem Jungen ab, als sich dessen Freundin auf ihn warf, um ihn zu schützen. Sie bekam ebenfalls Tritte. Erst als der Großvater des Mädchens, alarmiert durch den Dritten im Bunde, hinzukam, suchten die Männer das Weite — um im Vereinsheim weiterzufeiern. Als der Großvater sie dort der Polizei übergeben wollte, schlug der 18-Jährige auch ihn zu Boden. Nicht ohne, wie schon bei dem Gewaltausbruch zuvor, den Hitlergruß zu zeigen und rechte Sprüche zu rufen.

Die Angeklagten gestanden die Tat schließlich, Beide bekamen nach Jugendstrafrecht ein Jahr und drei Monate auf Bewährung. Weil der 18-Jährige öfter zuschlug, muss er außerdem an die vier Geschädigten je 250 Euro zahlen. Sein Freund muss 1000 Euro an den Jugendfonds Neumarkt und je 250 Euro an das Mädchen und ihren Freund entrichten.