Archiv für April 2010

Naziaufmarsch in Schweinfurt erlaubt!

Naziaufmarsch zerlegen

Wie zu er­war­ten war, wurde der Faschistenauf­marsch in Schwein­furt vom Ver­wal­tungs­ge­richt nun wie­der er­laubt.
Auch in Würz­burg wurde der Auf­marsch er­laubt. Dass es zu einer Dop­pel­de­mo kommt, ist nicht aus­zu­schlie­ßen.

Nach­dem das Würz­bur­ger Ver­wal­tungs­ge­richt ges­tern das Ver­bot für den Schwein­fur­ter Auf­marsch kas­siert hat, wurde von eben jenem Ge­richt heute auch das Ver­bot des Auf­mar­sches in Würz­burg auf­ge­ho­ben. Die ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für ein Ver­samm­lungs­ver­bot lägen nicht vor.
“Auch wenn die Be­hör­den ge­walt­tä­ti­ge Aus­schrei­tun­gen er­war­te­ten, recht­fer­ti­ge dies nicht ein vor­beu­gen­des Ver­bot“,
er­läu­ter­te ein Spre­cher.Wäh­rend­des­sen wurde aus der Schwein­fur­ter Stadt­ver­wal­tung be­kannt, dass man be­ab­sich­tigt einen wei­te­ren Rechts­kampf zu füh­ren.

Die Neonazis mobilisieren für ihren Aufmarsch in Schweinfurt. Würzburg sei als Alternative angemeldet worden, heißt es in Polizeikreisen. Allerdings wird nicht ausgeschlossen, dass die Neonazis in beiden Städten, nacheinander, marschieren. Entwarnung kann es also auch für Würzburg nicht geben, sagt DGB Organisationssekretär Norbert Zirnsak, der die bürgerlichen Bündnisaktivitäten in Würzburg koordiniert.

KOMMT ALLE ZAHLREICH NACH SCHWEINFURT!
ÜBERLASST DEM BRAUNEN MOB NICHT DIE STRASSEN!

http://maifeuer.tk/

http://www.autonome-gruppe-sw.de.vu/

No Nazis!

Anquatschversuche von der Polizei!! VORTRAG!

antifa
Es herrscht „grüne“ Luft um das Hausprojekt „alte Schule“.
Ein Jugendlicher aus dem Umfeld des Hauses wurde zweimal von Polizisten Zuhause aufgesucht, erzwangen sich ein Gespräch indem sie dreist den Schuh zwischen die Tür setzten.

Sie versuchten ihn massiv einzuschüchtern und bombardierten ihn mit Fragen über die „alte Schule“.
Sätze wie „Wie kommt man am besten in das Gebäude?“, „Du konsumierst doch in dem Haus Drogen“, „Wir haben dich jetzt neunmal beobachtet das du das Haus betreten hast“ etc. fielen, der Minderjährige blockte alle Fragen der Bullen ab.

In letzter Zeit fielen Nachts um das Haus immer wieder parkende Autos auf, in dem sich Personen befanden und beobachteten.
Beim nähern der PKW´s ergriffen sie die Flucht.

Dieses Vorgehen ist nicht untypisch, man späht Bewohner aus, sammelt Informationen, versucht Symphatisanten von Freiräumen einzuschüchtern und sie in Gespräche zu verwickeln.
Totale Überwachung.

Die alte-Schule-Crew geht davon aus, das in der nächsten Zeit, mit einem an den Haaren herbeigezogenen Vorwand eine Hausdurchsuchung stattfinden wird, zur Repression, zur „Abklopfung“ der Szene und zur Einschüchterung.
Durch unerfahrene, minderjährige Personen wollen sie an Infos gelangen.

WICHTIG!!!
Zu diesem Anlass finden Mittwoch Abend (21.04.) eine Informationsveranstaltung im Hausprojekt statt.
Schwerpunkte sind der richtige Umgang mit Polizei und Staatsapperaten, Aussageverweigerungsrecht und Repression.
Vor allem unerfahrene Menschen sollten den Vortrag besuchen.
Auch auf diesem Blog in der Spalte „Hilfe!?“ finden sich etliche Infos zum Thema Polizeiverhörung etc.
Aussageverweigerung in jedem Fall. Kein Wort zu Polizei und Verfassungsschutz!
Kommt zahlreich!

LASST EUCH NICHT EINSCHÜCHTERN! ANQUATSCHVERSUCHE DURCH POLIZEI UND STAAT ÖFFENTLICH MACHEN!
AUSSAGEVERWEIGERUNG SCHÜTZT DICH UND ANDERE!

antifa

Stellungsnahme zur „Starkbierfest-Eskalation“

In Pilsach kam es vor ca. 2 Monaten Nachts zu einer Eskalation im Festzelt am Starkbierfest.
Auslöser waren eine Gruppe junger Männer (welche in der zeitung fälschlicherweise als Punks bezeichnet wurden), welche sich vor der Blaskapelle küssten und feierten.

Womöglich behagte es einigen Besuchern des Festes nicht, das sich Männer küssen und sprachen die Personen darauf unfreundlichst an und baten diese zu verschwinden.
Die Gruppe zog sich vorerst zurück, erscheinte aber später nochmals im Festzelt, küsste sich erneut.
Es herrschte mit einem Schlag eine angespannte, aggressive Atmosphäre, mehrere Beschimpfungen gegenüber des Schwulenpärchens fielen.
Dann wurde es handgreiflich, eine kurze Schlägerei beendete das Fest.

Viele Dorfbewohner schoben die Schuld auf die Bewohner des Hausprojektes im Ort, die Zeitungen zerissen sich das Maul, es kursierten Gerüchte das Haus solle nun aufgekauft werden um die Bewohner aus der Gemeinde zu vertreiben.

Das Hausprojekt „alte Schule“ musste als Sündenbock herhalten, für Hetzer, die sich von küssenden Menschen provozieren lassen.
Die Frage ist, in welcher Gesellschaft befinden wir uns nun schon, in der man sich von küssenden Menschen provoziert fühlt?

Aufgrund der Behauptungen, die Personen kamen in der Nacht aus dem Haus, sollen nun mehrere Personen obdachlos werden, ihre Existenz verlieren, zwanglose Freiräume vernichtet werden und somit linksalternative Strukturen geschwächt werden.

Wochen voller Ungewissheit über die Existenz des Hauses herrschten, Bündnispartner und andere Hausprojekte wurden informiert und solidarisierten sich.
Noch wurde kein öffentlicher Alarm geschlagen.

Es fanden in letzter Zeit häufiger Sachbeschädigungen am Gebäude des Hausprojektes statt, am Abend des Festes wurde ein Bewohner der sich in der Einfahrt befand, von mehreren betrunkenen Männern als „assozial“ beschimpft.
Deswegen hat sich niemand aufgeregt. Deswegen gab es keinen Terz.
Bei Homosexuellen bricht das komplette Chaos aus.

Die Stellungsname behinaltet die Distanzierung zu den Ereignissen am Starkbierfest, es wurde ein Gespräch mit dem Bürgermeister Pilsachs gesucht, in welchem dies noch einmal verdeutlicht wurde.
Laut Bürgermeister würde mit dem Gebäude in den nächsten Jahren nichts passieren.
Abwarten…. aber nicht Tatenlos!

in diesem Sinne:
FREIRÄUME VERTEIDIGEN! HOMOPHOBIE ENTGEGENTRETEN!
antifa
Hausprojekt „alte Schule“:
myspace.com/wohnprojekt-alte-schule

Bürgerliche Aktionswoche gegen Rechts in Neumarkt

Antifa
Die Projektgruppe „Vielfalt tut gut im Landkreis Neumarkt“ hat ihre geplante „Woche gegen Rechtsextremismus“ vorgestellt.
Die Projektgruppe will damit Themen rund um Rechtsextremismus aufgreifen und aktiv über rechtsextremistische und rassistische Bewegungen informieren.

Wie schnell und unerwartet eine Kommune ins Blickfeld der Rechtsextremisten kommen kann, zeige das jüngste Beispiel der Gemeinde Postbauer-Heng, erläutert Carolin Braun, die in der Projektgruppe im Landkreis mitarbeitet. Deswegen sei es besonders wichtig, Kommunalvertreter mit dem Thema vertraut zu machen, bereits im Vorfeld, damit dann im Notfall schnell und zielführend gearbeitet werden kann.

Es folgten mehrere Vorträge,
am Dienstag und Mittwoch gab es in der Schule in Postbauer-Heng und dem Willibald-Gluck-Gymnasium mehrere Zeitzeugengespräche mit dem KZ-Überlebenden Ernst Grube.
Am Dienstagabend wurde im evangelischen Familienbildungszentrum in Sulzbürg ein Zeitzeugengespräch auch für die Öffentlichkeit stattfinden.
Ernst Grube wird dort für Gespräche und Diskussion zur Verfügung stehen.
Am Freitag gab es in der „Woche gegen Rechts“ auch noch ein besonderes Highlight:
Die Kinos in Neumarkt und Freystadt zeigen kostenlos den Film
„Der Junge im gestreiften Pyjama“.
In dem Film, der ab zwölf Jahren freigegeben ist, geht es um die Freundschaft zweier Jungs in der NS Zeit – der eine Sohn eines KZ Wächters, der andere Insasse, „im gestreiften Pyjama“.

Es ist schön anzusehen, das die Stadt das Problem inzwischen erkannt und thematisiert hat, hoffen wir das dies nicht nur der Image-Pflege gilt.

Weitere Infos:
http://www.neumarktonline.de/art.php?newsid=61236

http://www.nm-online.de/artikel.asp?art=1206953&kat=16&man=2

http://www.bardohn-online.de/liste.aspx

Pfleiderer-Demo: Angst um Arbeitsplätze

pfleiderer

NEUMARKT – Rund 200 Menschen haben bei der Pfleiderer-Demonstration vor dem Neumarkter Rathaus gegen das geplante Biomasseblockheizkraftwerk gekämpft. „Das Ding muss abgeschmettert werden“, forderte Betriebsratsvorsitzender Manfred Schmidt unter viel Applaus.

Es herrscht Angst um Arbeitsplätze durch das BMHKW bei Pfleiderer, welches für knapp 40 Millionen Euro angeschafft werden soll.

Hier nachzulesen:

http://www.nm-online.de/artikel.asp?art=1209373&kat=16

http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10066&pk=543779&p=1

Firma Bögl lieferte an die „Waldzerstörer“ in Frankfurt

wald

Von Ende Mai 2008 bis zur Räumung Mitte Februar 2009 war ein Stück rodungsbedrohter Kelsterbacher Wald besetzt. Durch diese Direkte Aktion erhielt der Protest gegen den Flughafenausbau neuen Auftrieb, es gab große mediale Resonanz und viele Menschen schloßen sich dem Widerstand an.

Grund dafür war die Waldrodung zum Ausbauen des Frankfurter Flughafens. Auf dem bedrohten Gelände wurde ein Dorf errichtet um sich gegen die Naturzerstörung durch Wirtschaft zu stellen.

Die Menschen der Waldbesetzung sind kein homogener Haufen, also gibt es keine einheitlichen Ziele oder Forderungen. Allen gemeinsam war der Wunsch die neue Landebahn zu verhindern.

Um die neue Landebahn Nordwest mit dem bestehenden Gelände des Frankfurter Flughafens zu verbinden, ist der Bau von zwei Rollbrücken erforderlich.
Die dafür benötigten Betonfertigteile, die in Gewicht und Größe deutlich über das reguläre Lademaß hinausgehen, transportiert DB Schenker Rail, die Güterbahn der DB AG, von Neumarkt in der Oberpfalz zum Flughafen Frankfurt. Der erste der insgesamt 34 Züge erreichte den Flughafen am 18. Januar 2010.

Die Firma Max Bögl aus Neumarkt war Lieferant der besagten Teile.

Infos über die Waldbesetzung:

http://de.indymedia.org/2009/01/238719.shtml

http://waldbesetzung.blogsport.de/

http://blogs.taz.de/reportvorort/2008/09/30/nachtrag_frankfurter_waldbesetzung_wegen_flughafenausbau/

http://wolfwetzel.wordpress.com/2008/05/14/8-5-2009-fraport-regierung-feiert-eine-fotostory/

Wald
wald

1.Mai Schweinfurt: Nazis bekommen Absage!

1,mai

Sowohl in Schweinfurt als auch in Würzburg wurden die angemeldeten Naziaufmärsche des Freien Netz Süd jeweils von der Stadt verboten.

Nun steht in beiden Orten die Sache vor Gericht, nach bisherigen Erfahrungen und Rechtsprechungen darf dies jedoch nicht von weiterer Mobilisierung für Gegenaktionen abhalten.

Folgende Nachrichten erreichten uns:
Würzburg:
http://wuerzburg.de/de/aktuelles/28101.Stadt_Wuerzburg_verbietet_rechtsextreme_Demonstration_am_._Mai.html

Schweinfurt:
„der Naziaufmarsch wurde Mitte letzter Woche von der Stadt verboten, heute haben auch die lokalen und überregionalen Medien darüber berichtet. Weder wir, noch das Bündnis „Schweinfurt ist bunt“ glauben an den Bestand des Verbotes, womit weiter nach Schweinfurt mobilisiert wird.“

Deshalb:
AUF NACH SCHWEINFURT AM 1.MAI!
Wir glauben nicht an ein Bestehen des Verbotes!
NAZIS VON DER STRASSE FEGEN!

http://schweinfurt.blogsport.de/01-mai/

antifa

Berghof doch nicht an die NPD?

Seit einiger Zeit kursieren Gerüchte, die rechtsextreme NPD wolle ein ehemaliges Hotel am Dillberg (bei Postbauer) aufkaufen und ein „Schulungszentrum“ errichten. (siehe ältere Artikel)

Der örtliche Leiter der Polizeiinspektion ließ verlauten, dass der „Berghof“ doch nicht an die NPD verkauft werde. Der Besitzer habe dies ihm gegenüber am Telefon geäußert.

Warum der Besitzer die einschlägig bekannte NPD-Immobilienmasche eingestellt hat, ist nicht bekannt. Das Muster war an vielen Orten ähnlich, zuletzt in Nordbayern zum Beispiel in Postbauer-Heng und Warmensteinach:
Besitzer versucht marode Immobilie zu überhöhtem Preis loszuwerden, NPD spielt mit und geriert sich als Kaufinteressent.
Das Theater dient vor allem dem Zweck, den Kaufpreis in die Höhe zu treiben. Die vermutlich eher nicht kaufinteressierte NPD gerät in die Schlagzeilen und wirbt damit für sich. In der Folge kauft die Gemeinde die Immobilie panisch auf – oder eben nicht. Ernsthafte Immobilientransaktionen mit rechtsradikalen Kaufinteressenten liefen dagegen in der Regel ohne öffentliches Getöse ab.
Dieses widerwertige, unüberlegte Handeln des Besitzers trägt zum aufkeimen rechter Tendenzen bei und wird auf das schärfste Verurteilt.

Zum Artikel der Neumarkter Nachrichten (26.3.10):

http://www.nm-online.de/artikel.asp?art=1196868&kat=16&man=3

Bahnhofsbesetzung Cham

Auch in Cham, Oberpfalz gilt es für antifaschistische und antikapitalistische Gruppen, Präsenz zu zeigen.
Grund dafür sind aufkeimende, rechtsradikale Strömungen und die herrschende repressive Haltung des Systems.

Deshalb wird es am 30. April am Chamer Bahnhof eine Besetzung bzw. ein öffentliches Treffen geben, bei dem Mensch sich über Globalisierung, Kapitalismus, Repression, Imperialismus und andere Dinge, die es zu Bekämpfen gilt, informieren kann.
Die Vorabend-Aktion zum 1.Mai ist dazu da, um die Chamer Bevölkerung bzw. Interessierte aus anderen Orten über die obengenannten Dinge aufzuklären.

Diese enorm wichtige Aufklärungsarbeit werden wir uns von den staatlichen Repressionsorganen auf keinen Fall zunichte machen lassen!
Darum: Am Vortag zum 1.Mai auf nach Cham!

Informationen:
http://antifa-sad.jimdo.com/archiv/april-2010/#

http://www.myspace.com/truthrisingcham

antikapitalista