Archiv für Januar 2010

rechte Schmierereien am Bahnhof

Am letzten Wochenende wurden im Bahnhofs-Herren-Klo rechte Schmierereien gesichtet, mit Edding wurden Sätze wie „Nazis sind cool“, „National geht nur Sozial“ (geht der Spruch nicht anders herum, liebe Faschos?), einige SS-Runen und Wolfsangeln und eine Drohung „Punker wir sehen uns“.

Diese Sprüche im Vorschul-Stil geben die absolute Beschränktheit der Faschos in Neumarkt wieder.

Schon desöfteren wurden dort Nazi-Kritzeleien und Aufkleber gesehen.
Unter anderem einer dieser Aufkleber:

Nazi-Scheisse

Diese Aufkleber stammen mutmaßlich von der Nazi-Gruppe Cham, die unter anderem innerhalb der Oberpfalz eine „Anti-Antifa“-Datenbank erstellen wollen und aufrufen Bilder von Linken zu senden.

HELFT MIT, LASST UNS DIE STADT VON SOLCH MENSCHENVERACHTENDEN SCHMIEREREIEN SÄUBERN!

Teilt uns mit wo und wann ihr rechte Kritzeleien oder Aufkleber sichtet in Neumarkt und Umgebung. rezisti-nm@web.de

Rechtsextremismus ist organisierte Menschenfeindlichkeit!

Antifa!

Nazis in Schwandorf!

antifa

Am Samstag den 30.1. findet in Schwandorf eine „Mahnwache“ des Widerstandes Schwandorf statt unter dem Thema „Die deutsche Linke ist volksfeindlich“.
Die Nazis treffen sich ab 12 Uhr am Bahnhof brechen ab 13 Uhr Richtung Marktplatz auf, wo eine Mahnwache stattfinden soll welche um 15 Uhr beendet sein soll.
Dies gilt es zu verhindern. Wir werden versuchen den Demonstrationszug der Faschisten zu blockieren. Hierfür ist personelle Unterstütung allerdings mehr als wichtig. Ein Jeder Aktivist der am 30. zeit aufbringen kann möge bitte erscheinen.
Alle Antifaschisten treffen sich um 11 Uhr im Parkhaus am Kolpingplatz in Schwandorf zu einer Lagebesprechung.
Wir bauen auf Eure Unterstützung.
Alerta,
Eure Antifa aus Schwandorf

NPD-Schulungszentrum am Dillberg?

no npd in postbauerheng

Wie die Neumarkter Nachrichten berichteten, wolle der Besitzer das Anwesen Ex-Hotel „Berghof“, am Dillberg, in den nächsten Tagen veräußern, es gebe Gerüchte um einen Verkauf an die NPD.
Das Anwesen steht zum Verkauf, “noch diese Woche wird das über die Bühne gehen”, so der Besitzer gegenüber den NN.
Künftig soll der Berghof ein Tagungszentrum beherbergen, sagte er noch und wurde dann recht vage. Es sei eine politische Geschichte. Ob die NPD das Gebäude kaufen werde, wollte er weder dementieren noch bestätigen.

Vollkommen richtig stellt die Zeitung die Frage, ob die Partei das Geld dafür habe – und weist auch auf den Tod des Neonazi-Anwalts Jürgen Rieger hin, dessen Name im Zusammenhang mit angeblichen Kaufabsichten immer wieder aufgetaucht war.

Man habe keine konkreten Hinweise darauf, erklärte laut NN Robert Aiwanger vom Staatsschutz in Regensburg, dass die Partei das Areal erwerben wolle. Bekannt sei aber eine Masche, die hin und wieder verfolgt werde: Lasse sich ein Objekt nur schwer verkaufen oder habe die Gemeinde einen Erwerb abgelehnt, versuche man eine Drohkulisse aufzubauen. Bei mancher Gemeinde funktionierte das schon: sie kaufte ein Haus teils zu einem überhöhten Preis – um zu verhindern, dass sich Rechtsextreme im Ort niederließen.

Der bisherige Besitzer laut Quellen Dieter Recht, Unternehmer aus Neumarkt, äußert sich folgendermaßen: Er wolle 850000 Euro für seine Immobilie haben, ihm sei es egal ob die NPD das Anwesen kauft.
„Mir egal, wer ihn nimmt. Ich will den Preis nicht nach oben treiben. 850.000 Euro will ich haben – egal, von wem.“
Das zeugt von rechtstendenz durch Geldmache. Wer die NPD unterstützt, egal durch welche Art und Weise, macht sich zum mitverbreiter lebensverneinenden Wahnsinn.
So ein Verhalten ist absolut unverantwortlich!!!

Werden Faschisten nicht bekämpft, wird Rechts zur Normalität und du bist dann der nächste, der auf ihrer Liste steht.

In Postbauer-Heng war man bis zur NN-Anfrage über die Vorgänge nicht informiert. Die Gemeinde besitze kein Vorkaufsrecht, so Bürgermeister Horst Kratzer gegenüber dem Blatt. Das heiße, sie würde über ein endgültiges Geschäft erst dann informiert werden, wenn es in das Grundbuch eingetragen werde.

Der Dillberg ist ein Wohngebiet mit Jugendlichen und Kindern in unmittelbarer Nachbarschaft zum Berghof.
Der abgelegene Ort wäre sicherlich eine ideale „Brainwashing“-Basis der Rechten, einsam, aber dennoch gut erreichbar.
Auch ließen sich dort perfekt rechtsgerichtete Konzerte und Veranstaltungen aller Art zelebrieren.
Dies gilt es zu verhindern!

Wehret den Anfängen, wir lassen nicht zu das Postbauer-Heng zu einem Stützpunkt der Faschisten wird!

check it out:

Berghof (folgende Namen tauchen bei Noch-Besitzern? auf: Willy Kilguß, Dieter Recht)
Dillberg 1
92353 Postbauer-Heng

T-Nr: 09188/631

berghof nazifrei

berghof nazifrei
Berghof

WIR FORDERN EINE KONKRETE STELLUNGSNAME DES BESITZERS!!! KEINE GESCHÄFTE MIT NEO-NAZIS!!!

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ERGÄNZUNG:
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Hier ein Artikel der AZ, in der über Aussagen des NPD Vize-Kreisvorsitzenden Rainer Biller.

http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/160727

In dem Artikel verkündet Biller:
„Ja, wir haben Interesse, es hat Gespräche mit dem Eigentümer gegeben. Das Objekt könnte für die Partei und freie Kräfte ein Ort für Veranstaltungen sein. Wir haben viele Freunde, die national eingestellt sind und über Vermögen verfügen.“

Hier die offizielle Stellungsname der NPD, zum Erwerb des Berghofs:

http://www.npd-mittelfranken.de/?p=218

Rainer Biller (45)
biller nazi

2009 hatte Biller aus Nbg seine Finger mit im Spiel, ein NPD-Bürgerbüro in Nürnberg, in der Bärenschanze aufzuziehen.
Außerdem soll das Haus als Wohnmöglichkeit für verschiedene Nationalisten dienen, die so nicht nur eine günstige Wohnung beziehen, sondern gleichzeitig das Haus vor Anschlägen der gewaltbereiten, bitterbösen Antifa schützen können.

Und nun also der Dillberg. Biller wird sich warm anziehen müssen.

Zudem wurde Biller vor der Veranstaltung gegen Rechts in Postbauer-Heng gesichtet, als er aus dem Lokal geworfen wurde, dank seiner Menschenverachtenden Gesinnung.
Hier ein kleiner Bericht Bllers, wie er den Abend in Postbauer-Heng verbracht hat, frierend in der Kälte, mit seinem Spielkameraden Klenhard:

http://www.npd-mittelfranken.de/?p=190

Amüsant ist, wie eine Partei, die sich demokratisch nennt, so widerwärtig gegen Veranstaltungen dieser Art hetzt und die Tatsachen verdreht, sei es die Anzahl der Telnehmer zu minimieren, oder einen vollkommenen Schwachsinn über anbgebliche linke Hetzer.

Und natürlich ist Biller nun ein besserer Mensch, da er sich im Lokal, bevor er herausgeschmissen wurde, mit einem Griechen nett unterhalten hat. Super, Bravo Biller!
Fassaden schaffen konnten die Rechten schon immer.
Die Story vom netten Nazi glaubt kein Mensch der richtg im Kopf ist.

Was sehr interessant ist: Biller berichtet über Personen aus dem linken Spektrum auf der Veranstaltung, die Polizeibeamten fragten, warum die Nationalen nicht ins Lokal dürften , man solle sie doch eintreten lassen.
Damit dürfte er dann die im Bericht über die Veranstaltung erwähnten „autonomen“ Nationalisten gemeint haben.
Es wäre nicht verwunderlich, wenn er wirklich nicht wusste das es sich um getarnte Nazis handelte, wovon wir aber nicht ausgehen.

Nazikind Biller
Rainer Biller.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

AN´s auf Informationsveranstaltung gegen Rechts in Postbauer-Heng – Bericht

Autonome Nationalisten

Am 13.01. fand im Henger Sportverein ein Informationsabend gegen Rechts statt, als Reaktion der NPD-Veranstaltungen, die sich im Ortsteil Buch in einer Gaststätte zugetragen haben. Man befürchtet ein „neues Gräfenberg“.
Hier ein ausführlicher Bericht und Hintergrundinformationen.

Der Saal war gut gefüllt mit Anhängern verschiedenster Gruppen, SPD, CSU, kirchliche Organisationen, ein Vertreter des Verfassungsschutzes (der mehr oder weniger die aktuelle Situation vollkommen verharmlost hat und nicht auf die Frage einging, warum das Verbotsverfahren gegen die NPD scheiterte, wegen dem V-Mann-Einsatz innerhalb der Partei), Mitglieder des Bürgerforums Gräfenberg (die mit Abstand die besten Beiträge geliefert haben) und Bürgern (die Grünen + grüne Jugend haben wir vermisst… zu viele Termine?) und saßen bei bester Laune mit Essen bei Tisch.
Die Polizei war selbstverständlich präsent, mit dabei natürlich unser Polizeichef Helmut Lukas, um alles genauestens zu überwachen.
Tja, die liebe Polizei hat leider einige Dinge außer Acht gelassen, mehr dazu weiter unten. Einige Beamte überwachten den Eingang um Rechtsradikalen den Eintritt zu verwehren, so wie es die Organisatoren gefordert hatten, zudem wurde ein Security-Team eingesetzt (von dem Mitglieder bei früheren Demos/ Aktionen sich schon desöfteren als rechtsoffen zu Erkennen gaben, durch Aussagen wie „Achtet auf die Zecken“ oder „So wie du herumläufst hast du Schläge verdient“). Mindestens 3 Zivis befanden sich im Saal.

Unser aller Freund, der stellvertretende Kreisvorsitzende der NPD-Neumarkt, Heidrich Klenhard
(wohnhaft in Postbauer-Heng, siehe ältere Artikel) musste leider vor der Tür warten und wurde nicht hineingelassen.
Der arme musste sich in der Kälte die Füsse in den Bauch stehen.

Im Saal:
Sofort stach eine 4-Köpfige Gruppe Jugendlicher (ca. 17 – 22 Jahre) an einem Tisch heraus, alle bis auf einen, der eher
„elegant-modern-mit-Schal“ gekleidet war, trugen Basecaps, Skaterklamotten
(weite Jeans, Pulli mit Graffiti-Aufdruck, etc.), kurze Haare, Bauchtaschen, Antifa-Button und machten sich wärend des kompletten Vortrages Notizen. Einer der Burschen trug einen Gürtel mit der Auschrift NSHC (rechter Hatecore-Shit).

Eindeutig sogenannte „autonome“ Nationalisten. Vermutlich aus Amberg, da sie auf eine Website der „nationalen Sozialisten“ verwiesen.
(Auf der ebenfalls ein Artikel über die Veranstaltung gepostet wurde, in dem sie wieder einmal Lügen wie gedruckt und sich ausheulen darüber, das Rechte verboten waren. Traurig.)

Einen Tisch dahinter saßen 2 Jungfaschisten mit einem gestylten, schwarzhaarigen Mädel (alle ca. 18 – 22 Jahre), vermutlich aus Postbauer-Heng oder Neumarkt.

Soviel zum Thema „Hausverbot für Rechte“. Das skandalöse dabei ist, dass sich die Polizei anscheindend vollkommend Bewusst war, das es sich dabei um Neo-Nazis handelte, was sie uns selber mitteilte und sogar in der Zeitung stand:

„Ein paar kamen dann auch ins Sportheim – Jugendliche, eher Mitläufer als stramme Rechte, so die Einschätzung der Polizei. Daher durften sie bleiben. Die Entscheidung stellte sich als nicht falsch heraus, alles blieb im Rahmen.“

Carolin Braun (SPD) erklärte in einer Mail an uns, es sei Bekannt gewesen auch innerhalb der Veranstalterkreise. Zudem erwähnte sie, das sich Mitglieder der Kameradschaft Altmühltal (die „autonomen“ Nationalen am Tisch?) und ein Alt-Nazi mit seiner Frau sich im Raum befanden. Sie sieht es als positiv, denn dadurch würde den Leuten das Problem klarer, aber soetwas kann einfach nicht funktionieren, wenn man die Faschisten im Anschluss nicht enttarnt.

Von außen blitzte es mehrmals durchs Fenster, ob es Neo-Nazis waren ist noch nicht bekannt.

Das Programm gestaltete sich durch allgemeine Aufklärung über die neuen Rechten usw. (Traurig das sich dabei Anhänger dieser neuen, getarnten Rechten über die stundenlang geredet wurde unter den Zuhörern befanden….), an sich Informativ, viele Breiche wurden angesprochen, manchmal war es sehr trocken, der VS hat sich immer schön in den Vordergrund geredet, und meinte alles unter Kontrolle zu haben, ausserdem wurde Video-Material gezeigt. Schöne Beiträge kamen von den Gräfenbergern, die über frühere, kreative Aktionsformen in ihrem Ort berichteten.

Am Schluss zur Diskussionsrunde gaben sich die AN´s zu erkennen, indem sie empört die Redner attackierten, weshalb man denn Heidrich Klenhard nicht persönlich zum Gespräch einladet und warfen vor, man sei nicht diskussionsbereit gegenüber Nationalisten. Andere Teilnehmer, welche die Gruppe bereits vorher enttarnten, mischten sich dann verbal in das Gespräch mit ein, um die Argumente zu widerlegen.
In einem Gespräch bezeichneten sie sich selbst als Nationalisten. Erst dann wurden sie von der Polizei des Raumes verwiesen, als es keiner der Zuhörer mehr wirklich mitbekam.

Was die NPD-Neumarkt zu diesen „Vorwürfen“ der Unterwanderung des Örtchens Buch hält? Auf ihrer Seite beklagen sie sich über Hetze und sehen sich in einer Opferrolle.
Zitat der NPD:

„Richtig ist, dass Herr Biller, wie sich auf Nachfrage ergab, einen IRONISCH GEMEINTEN Brief an die Zeitung verfasst hatte. In diesem war die Rede von einer Möglichkeit zum Wandertreff nach Neumarkt zu laden. Dazu muss man wissen, dass sich einige Mitglieder des Kreisverbandes Nürnberg zu halbwegs regelmäßigen Wanderungen meistens in der fränkischen oder Herbrucker Schweiz treffen. Und selbst der oben erwähnte Vorschlag war nur zustandegekommen aufgrund von besondern hetzerisch-negativen Artikeln, die zuvor erschienen waren.“

Alles klar.

Bericht der Neumarkter Zeitungen:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1155846&kat=27&man=9

http://www.nm-online.de/artikel.asp?art=1142091&kat=16&man=9

Fazit:
Alles in allem eine sehr selbstdarstellerische Veranstaltung, aber alle Fälle gute Ansätze für einen Antifaschismus von bürgerlicher Seite, auch wenn er sicher in erster Linie nur fürs Image des Kaffs gilt.

Es wäre sehr schön und wichtig, wenn sich in Zukunft noch mehr Antifas auf Veranstaltungen dieser Art blicken lassen, schon allein um ein entschlosseneres Auftreten gegenüber getarnten Faschos zu demonstrieren und sie sofort aus ihrer Fassade zu ziehen!

Auch in Neumarkt scheinen sich einige Faschisten dem Trend der „autonomen“ Nationalisten zu erfreuen, der Bomberjacken-Look ist langsam auch hier out. Achtet auf die Symbolik, postet euere Beobachtungen!!
Jede Information ist wichtig.
Caps mit Antifa-Symbolen (Anstatt „Antifaschistische Aktion“ stehen darauf Dinge wie „Nationale Aktion Bundesweit“ etc.), Skater-Outfits, Thor Steinar-Kleidung etc..

fuck off

Aufruf für ein Autonomes Zentrum in Nürnberg!!!

Seit nunmehr fast zehn Jahren setzt sich in Nürnberg der Verein „Alternative Kultur Nürnberg e.V.“ für die Schaffung eines selsbtverwalteten Jugend- und Kulturzentrums ein. Neben Konzert- und Diskussionsveranstaltungen, Demonstrationen und verschiedensten kreativen Aktionen finden auch zeitgleich Gespräche mit der Stadt über die Bereitstellung eines Gebäudes statt. Nach halbherzigen Zugeständnissen und Unterstützungsbekundungen an den Verein von Seiten der Stadt und dem permanenten hin und her schieben der Zuständigkeit zwischen Jugendamt und Kultur- und Freizeitamt, gilt es nun den öffentlichen Druck zu verstärken und der Stadtverwaltung die Notwendigkeit eines Zentrums klar zu machen.

AZ JETZT!

KOMMT ALLE ZUR DEMONSTRATION FÜR ALTERNATIVE KULTUR UND SELBSTBESTIMMTES LEBEN!!!

Mehr zum AZ:
http://de.indymedia.org/2009/10/264127.shtml

Mehr zur Demo:
http://www.kunstverein-nuernberg.de/kunstverein/blog/news/az-demo-unterstutzen.html

Mehr zum Soli-Konzert:
http://www.kunstverein-nuernberg.de/kunstverein/blog/veranstaltungen/sa-30.01.10-solishow-fur-ein-autonomes-zentrum-nurnberg.html

Brauner Aschermittwoch bei Deggendorf

antifa
Buchhofen − Unter dem Motto „Heimat statt Globalisierung“ soll am 17. Februar im Gasthaus „Zum Jägerwirt“ (Robert und Siglinde Leher) in Buchhofen in Niederbayern (Landkreis Deggendorf) der politische Aschermittwoch der NPD stattfinden.

Im Einladungstext zu der Veranstaltung verkündet Martin Gabling, Bezirksvorsitzender der NPD-Niederbayern, dass „Grundlage sozialer Gerechtigkeit“ die „Volksgemeinschaft“ und „keine asoziale, entwurzelte Ellenbogengesellschaft“ sei. Dem „etablierten Parteienkartell von Linkspartei bis CDU“ unterstellt Gabling, der „Globalisierung und der Ausplünderung unseres Volkes durch das internationale Finanzkapital Tür und Tor geöffnet“ zu haben. Als Redner sind beim NPD-Aschermittwoch Udo Voigt, NPD-Bundesvorsitzender, Ralf Ollert, NPD-Landesvorsitzender Bayern, Ulrich Pätzold, NPD-Bundesvorstandsmitglied, und der bei Veranstaltungen dieser Art unvermeidliche Barde Frank Rennicke angekündigt. Eintrittskarten können vorab beim NPD-Bezirksverband Niederbayern zum Preis von 12 Euro bestellt werden. Im Preis enthalten ist jedoch nicht eine obligatorische Maß Bier, sondern ein Fischgericht. (am)

Mobilisierung gegen diesen rechten Spuk laufen bereits, achtet auf weitere Infos, hier und auf
http://www.myspace.com/bunte_aktion die Seite der Bunten Aktion Burghausen.

http://www.bnr.de/content/brauner-aschermittwoch

Bündnis gegen den Wikinger-Versand in Geiselhöring

Lange ist es her, dass sich Protest gegen den Wikingerversand im
niederbayrischen Geiselhöring regte. Nachdem im Jahr 2007 noch recht
entschlossen gegen den Laden protestiert wurde, hört mensch seit
längerem nichts mehr von GegnerInnen des Versandes.

Ein Umstand der sehr bedauerlich ist, finden die Sonderverkäufe des Ladens, zu denen
regelmäßig sogar Nazis aus dem europäischen Ausland erscheinen, seit
längerem schon ohne Gegenproteste statt. Nachdem sich die alte „Antifa
Straubing“ aufgelöst hat, wollen das „Antifaschistische
Aktionskollektiv Straubing“ sich der Sache annehmen. Geplant wäre eine
Demo anlässlich des nächsten Sonderverkaufs. Leider steht der Termin
noch nicht fest, jedoch wird bereits jetzt begonnen andere Gruppen zu
informieren, dass sich demnächst wieder Protest gegen den
Wikingerversand regen wird.
Wir brauchen euere Solidarität!

Sobald ein Termin für den Sonderverkauf bekannt wird, wird
definitiv für diesen Tag eine Demonstration angemeldet.
Lasst uns endlich wieder was gegen diesen Laden tun!!!

Info

Das Hausprojekt „alte Schule“ Neumarkt und „Rezisti“ haben sich dem Aufruf angeschlossen und hoffen auf massive Beteiligung aus Neumarkt und Umgebung! Checkt die Seiten nach dem Termin am Tag X und meldet euch unter
rezisti-nm@web.de zur Mobilisierung!

Infos erhaltet ihr auf der Mobiseite www.wiki-weg-reloaded.tk , sowie
dem Blog des antifaschistischen Aktionskollektiv Straubing www.aak-sr.tk

Um sich einen Einblick zu diesem braunen, menschenhetzenden Nazi-Laden zu machen:

http://www.wikingerversand.de/

    NAZI-LÄDEN DICHTMACHEN!!!

Egal ob Tönsberg in Nürnberg oder Wiki-Versand in Geiselhöring!!!

Neumarkts neue Peinlichkeit

nazi scheisse
Bei dem von der Stadt Neumarkt erhaltenen „Landkreispräsent“ handelt es sich um gesammelte Werke eines damaligen Hitler-Glorifizierer.
Mehr dazu schreiben die lokalen Zeitungen:

„Blut-und-Boden-Poet“
NEUMARKT. Heftige Kritik gibt es von der SPD zum bei der Kreistags-Weihnachtssitzung an die Kreisräte verteilten „Heimatkunstheft“.

Das von dem Neumarkter Herrmann Muschaweck verfasste Heft befasse sich in der Hauptsache mit dem „grossen altbayerischen Dichterarzt Dr. Heinz Schauwecker, 1894 – 1977″, der den Genossen aber viel eher als „leidenschaftlicher Blut-und-Boden-Poet“ in Erinnerung ist.

„Schauwecker, ehemaliger Ehrenbürger Berchings, sollte Ihnen aus Ihrer zehnjährigen Amtszeit als Bürgermeister in Berching hinlänglich bekannt sein“, erklären die SPD-Kreisräte Helmut Himmler, Erwin Jung, Josef Mayer und André Radszun in einem Schreiben an Landrat Albert Löhner. Sie möchten „auf die Peinlichkeit des in Ihrem Auftrag an Kreisräte, Bedienstete des Landratsamts und Gäste verteilten Weihnachtspräsents aufmerksam machen“, hieß es. Löhner sollte „durch eine eindeutige öffentliche Erklärung den Schaden wieder gutzumachen“.

Schauwecker habe sich wahrscheinlich anerkennenswerte Verdienste auf verschiedenen lokalen Gebieten erworben und „unseres Wissens“ auch nicht als fanatischer Juden-, Sozialisten-, Christen- oder Schwulen-Hasser gegolten, hieß es. „Aber mit seinen Hymnen auf Hitler und andere Nazi-Grössen und das 1000jährige Reich war er zumindest mitverantwortlich für das Erstarken der braunen Diktatur und die Verharmlosung des NS-Terror-Regimes“, schreiben die SPD-Keisräte.
21.12.09

http://berg.im-internet.org/art.php?newsid=60111

Kritik an dem Landkreispräsent
Werke von Heinz Schauwecker «Nazizeit glorifizierender Poet»
Kritik an dem Landkreispräsent
NEUMARKT (hol) – SPD-Kreistagsräte weisen darauf hin, dass sich das Weihnachtspräsent des Landkreises, das Heimatkunstheft, primär mit Heinz Schauwecker, einem «die Nazi-Zeit glorifizierenden und verharmlosenden Poeten», befasst.

Er sei zwar nicht bekannt geworden als «fanatischer Juden-, Sozialisten-, Christen- oder Schwulen-Hasser». Aber mit seinen Hymnen auf Hitler sei Schauwecker zumindest mitverantwortlich für das Erstarken der braunen Diktatur.

Landrat Albert Löhner sagte, Schauwecker sei in Berching als fähiger Arzt bekannt gewesen. Er habe bekannte Werke verfasst, wie die Kastler Schweppermannspiele. Zweifellos falle ein Schatten auf Schauweckers Leben, doch man müsse differenzieren zwischen seinem Werk in der Nazizeit und den Heimatstücken. Löhner betonte, er selber sei immer gegen eine Verharmlosung der Hitlerzeit gewesen; er habe sich wegen des Weihnachtspräsents nichts vorwerfen zu lassen.
22.12.2009


http://www.nm-online.de/artikel.asp?art=1144906&kat=16

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Hier erhält mensch einen kleinen Einblick in das verstrahlte Gedankengut des „grossen altbayerischen Dichterarzt Dr. Heinz Schauwecker“ :

http://books.google.de/books?id=wtz22GB_2YsC&pg=PA414&lpg=PA414&dq=Gedichte+von+Heinz+
Schauwecker.&source=bl&ots=seMHDuxwFD&sig=xZPyB2SqAFM4cvGGuqUSKBFwSSI&hl=
de&ei=AxsyS_LCC82zsgaIs8W5Bw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=6&ved=0CBkQ6AEw
BQ#v=onepage&q=Gedichte%20von%20Heinz%20Schauwecker.&f=false

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Das erinnert stark an die selbe Situation, als gegen die Albert-Reich-Straße in Neumarkt protestiert wurde vor etwa 3 Jahren. Albert Reich war ein Maler der NS-Zeit und hat viel mit seinen Werken im National-Sozialismus beigetragen.

NS-Anhänger sind und bleiben Täter!!!
Die Aussagen von Löhner machen es nur noch peinlicher für die Stadt…

Wir fordern:
Keine Verharmlosung des Dritten Reiches!!!
Die Stadt soll zu ihren Fehlern stehen und sie nicht unter den Teppich kehren!!!