25.03. – Demonstration in Neumarkt!

Seit Dezember werden monatlich massenhaft Menschen in ein Flugzeug gesetzt und nach Kabul deportiert, in eine Stadt in der 50 Menschen alleine in den letzten zwei Wochen durch Anschläge der Taliban und des sog. „Islamischen Staates“ ums Leben gekommen sind.

Auch in diesem Monat sollen wieder Menschen abgeschoben werden – Nicht nur nach Afghanistan.

Unser Freund OT hat seit sechs Monaten eine Ausbildungsstelle in einem Betrieb hier in Neumarkt: Von heute auf morgen wird er seine KollegenInnen nicht mehr sehen können, von heute auf morgen wird man ihm sämtliche Perspektiven und Möglichkeiten auf Ausbildung und ein sicheres Leben nehmen – weil man mit Menschenleben Politik betreibt!

Das dürfen wir nicht zulassen! – Wir müssen unsere Kräfte mobilisieren, wir brauchen jetzt ein deutliches Zeichen der Solidariät also kommt nach Neumarkt, solidarisiert euch mit allen Geflüchteten und setzt ein klares Zeichen gegen die Deportation der Menschen!

Die Demo wird am Bahhof beginnen, durch die Stadt führen und in zwei kurzen Kundgebungen übergeben.

Mobilisiert so viele Menschen wie möglich. Das verschlafene Neumarkt braucht ein klares Symbol!

REFUGEES WELCOME !

GEFLÜCHTETE WILLKOMMEN ! in Neumarkt und Überall!

Wir auf Facebook :)

Wie dem fleissigen Leser unseres Blogs – von besorgten Hetzern, stumpfsinnigen NeoNazis, hobbylosen Wachtmeistern der PI NM, einfältigen VSlern über engagierten Antifaschisten und Nazigegnern – vielleicht aufgefallen ist, sind wir auf diesem Blog etwas inaktiver geworden.

Das wird sich im Laufe der Zeit wieder ändern, bis dahin, folgt uns auf unserem Facebook-Account, wo es regelmäßig frische News gibt :)

https://www.facebook.com/Antifa-Neumarkt-Oberpfalz-195001420667057/?fref=ts

salam und alerta!

29.08. Nazidemo gegen Flüchtlinge in Fürth-Ronhof!


Am Samstag, den 29.08.2015 wollen Nazis in Fürth-Ronhof aufmarschieren.
Unter dem Motto „Asylflut stoppen!“ wollen sie ihr menschenverachtendes Gedankengut auf die Straße tragen und wenden sich dabei gegen Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen weil sie verfolgt werden oder Krieg und Ausbeutung ihre Heimat zerstört haben. Wie auch schon in der Vergangenheit werden wir keinen Aufmarsch der Neonazis in Fürth dulden!

WEITER INFOS WO IHR AM SAMSTAG WANN SEIN SOLLT, FINDET IHR HIER IN DEN KOMMENDEN TAGEN
(entweder hier, oder auf der Seite der „Antifaschistischen Linken Fürth“)

Aufruf:
http://alf.blogsport.de/2015/08/24/nazidemo-gegen-fluechtlinge-in-fuerth-ronhof-verhindern-2/#more-572

Heraus zum revolutionären 1. Mai!

DEMO | 1. Mai | 11.30 Uhr | Bauerngasse/Ecke Gostenhofer Haupstr., Nürnberg

„Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedes Mal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klasse.“

ANSCHLIESSEND:
Internationalistisches Strassenfest 2015

1. Mai | ab 14.00 Uhr | Müllnerstr., Nürnberg

mit:
1.) Contra Real (Punkrock / Hamburg)
2.) Autonomal (Hip Hop / Mainz
3.) The Forgooten Youth (Punk / Nürnberg)
4.) ENRAGED MINORITY (Streetpunk, Oi / Freiburg)
5.) Psychedelic Orchestra (Psychedelic Dub Drum’n Bass / Berlin)
6.) Sexboy (Liedermacher / Nürnberg)

Bonus:
*) Ausstellungen
*) Kinderbetreuung mit Kindertheater
*) Bücher- und Infostände
*) Essen & Trinken
*) und vieles mehr …

weiterführende Links:
http://www.redside.tk/cms/organisierte-autonomie/klassenkampf-ist-unversoehnlich-radikal-antikapitalistisch/

http://www.redside.tk/cms/2015/04/30/heraus-zum-revolutionaeren-1-mai-2015/

http://www.redside.tk/cms/2015/04/10/heraus-zum-revolutionaeren-1-mai/

http://www.redside.tk/cms/2015/04/10/internationalistisches-strassenfest-2015/

ÜBER 700 PEGIDA-GEGNER IN NEUMARKT BEI MAHNWACHE!

Mehr als 700 Menschen haben sich an der ersten Anti-Pegida-Demonstration in der Oberpfalz beteiligt. Die Kundgebung in Neumarkt kam auf private Initiative zustande.

Die Initiatoren zeigten sich von der großen Zahl von Teilnehmern am Montagabend (05.01.15) völlig überrascht und „überwältigt“. Organisiert hatte die Demonstration der Pegida-Gegner die Neumarkterin Inge Kraus (64).

Inge Kraus erklärt: „Es geht hier um die friedliche Botschaft ,Willkommen in Neumarkt‘ – wer das mitträgt, darf dabei sein.“ Nicht mitgetragen haben diese Botschaft einige Rechte: Zettel über „die verschwiegenen Kosten der Zuwanderung“ werden von einer Frau in brauner Jacke verteilt. Etliche Demonstranten nehmen die Zettel, da sie die gleiche Überschrift tragen wie das Motto dieser Anti-Pegida-Demo, ehe sie den Trick merken.

Auch einige Neumarkter Antifaschisten schlossen sich der Mahnwache an, mit Bannern und Transprenten mit Forderungen
„kein Mensch ist Illegal“, etc.
„Pegida stellt eine Zusammenrottung von NeoNazis, Rassisten, Islamophoben und Fremdenfeinden dar. Pauschal wird im Deckmantel gegen den IS gegen Muslime und den Islam an sich gehetzt.Gegen religiösen Fundamentalismus und gegen „abendländische“ Xenophobie!“

Die Polizei spricht von einem friedlichen Verlauf – kurz zuvor hatte sie etwa 18 Personen, die der rechten Szene zuzuordnen sind, gestoppt: Diese hatten sich am Residenzplatz versammelt und wollten durch ein Gässchen kommend wohl die Demo stören. Doch die Polizei fängt sie für die meisten Bürger beinahe unbemerkt ab. Wie sie gekommen waren, ziehen sie später wieder von dannen. Selbst als sich die Demo aufgelöst hat, stehen noch etliche Lichter auf Bänken und Schneehaufen. „Seht es als Zeichen. Wir wollen schließlich, dass auch unsere Kinder in diesem Land friedlich miteinander leben können“, sagt Horst Lausmann (70), selbst Opa eines aus Peru adoptierten kleinen Jungen.

Wir begrüssen die Aktion und sehen sie als vollen Erfolg für einen Ort wie Neumarkt.

http://www.nordbayern.de/region/neumarkt/anti-pegida-demo-in-neumarkt-beleuchtete-unteren-markt-1.4110707?rssPage=bm9yZGJheWVybi5kZQ==

Rechts Gegen Rechts! Wunsiedel „Gedenkmarsch“ wird zum unfreiwilligen Spendelauf gegen Rechts!

Herrliche Aktion gestern in Wunsiedel -
Nazis gehen gegen sich selbst auf die Strasse!


Die 200 NeoNazis, die sich letztes Wochenende zum „Gedenken an Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess“ an dessen Todestag in Wunsiedel zusammengerottet hatten, wurden unfreiwillig zu Teilnehmern eines Spendenmarathons gegen Rechts.
Mit jedem zurückgelegten Meter der Rechten wurden 10 Euro an das NeoNazi-Aussteiger-Programm „Exit“ gespendet.
Insgesamt kamen so 10 000 Euro zusammen.

Das Video diesbezüglich findet ihr hier:

Erklärung von Exit:
Am 15. November 2014 gingen die Neonazis in Wunsiedel auf die Straße. Wir konnten sie nicht stoppen – aber wir konnten sie für was Sinnvolles laufen lassen: Und so wurde erstmals in der Geschichte ein rechter Trauermarsch in einen Spendenlauf umfunktioniert – ohne Wissen der Beteiligten. Für jeden gelaufenen Meter gingen 10 € an EXIT-Deutschland – das Aussteigerprogramm für Neonazis. Das Ergebnis: 10.000 € und jede Menge überraschte Rechte. EXIT ist angewiesen auf eure Spenden. Deswegen: Gehet hin und spendet auf www.rechts-gegen-rechts.de!!!

http://www.exit-deutschland.de/EXIT/Top-Themen/Wunsiedel-macht-aus-Nazimarsch-Spendenlauf.-E1422.htm

In diesem Jahr hatte die rechtsradikale Partei „Der Dritte Weg“ zu der Veranstaltung aufgerufen.

Den Nazis standen etwa die 3-Fache Zahl, sprich ca 600 Gegendemonstranten gegenüber, welche klar machten, dass Nazis in Wunsiedel nicht willkommen sind.

Antifa Neumarkt goes Facebook

Seit einiger Zeit findet man uns auch auf Facebook, mit aktuelleren Updates.

https://www.facebook.com/pages/Antifa-Neumarkt-Oberpfalz/195001420667057

Innenministerium verbietet das „Freie Netz Süd“ – Längst überfällig

Um 6 Uhr morgens wurde das Verbot wirksam. Zu dieser Zeit rückte Polizei in Regnitzlosau in Oberfranken an, um ein vom FNS regelmäßig genutztes Grundstück zu durchsuchen und zu beschlagnahmen. «Es hatte sich zum zentralen Stützpunkt für dessen Aktivitäten entwickelt», sagte Herrmann.
Zudem wurden alle Gegenstände eines rechtsextremen Versandhandels («Final Resistance Versand») beschlagnahmt, der auf dem Grundstück seinen Sitz hatte. Dieser habe von dort aus die Aktivitäten des FNS unterstützt.

Nach jahrelangem politischem Druck und intensiven Ermittlungen der Behörden hat das bayerische Innenministerium das größte Neonazi-Netzwerk in Bayern, das «Freie Netz Süd» (FNS), verboten. Das FNS sei «nach innen von einer klaren Wesensverwandtschaft mit dem historischen Nationalsozialismus geprägt und verfolge seine Ziele in aggressiv-kämpferischer Weise», erklärte das Ministerium am Mittwoch.

Dass dieser Schritt erst massiv Spät erfolgte, weisst Herrmann wie üblich von sich.

Die beschlagnahmten Computer und Mobiltelefone haben tiefe Einblicke in die internen Strukturen des FNS ermöglicht. Zudem habe mit dem sichergestellten Beweismaterial eindeutig belegt werden können, dass das FNS eine Ersatzorganisation der verbotenen «Fränkischen Aktionsfront» ist.





Unter anderem wurden Pistolen, Knüppel, Messer, Hakenkreuzfahnen und weitere Gegenstände sichergestellt, die auf die Gesinnung der Gruppierung schließen lassen.

http://www.nordbayern.de/region/innenministerium-verbietet-das-freie-netz-sud-1.3784262

Desi: Polizei geht mit Schlagstöcken gegen Besucher vor

In der Nacht nach dem antifaschistischen Fight Back Festival in der Desi, Nürnberg kam es zu Konfrontationen zwischen Polizei und etwa 100 Besuchern des Festivals.

Grund des Einsatzes war ein Festival-Gast, der angeblich Graffiti an einem Altkleidercontainer angebracht haben soll.
Diese Lappalie hinderte die Beamten nicht mit einem überzogenen Aufgebot bestehend aus Unterstützung von allen Nürnberger und Fürther Dienststellen und aggressiven Schäferhunden die Besucher einzuschüchtern, die sich zwischenzeitlich vor der Desi versammelt haben und lautstark den Rückzug der Polizei forderten.

Zusammen wurde die Verhaftung des Gastes verhindert, die Cops waren sichtlich überfordert und wussten sich stellenweise nicht anderes zu helfen als aggressiv und grundlos mit Schlagstöcken auf die Menschen einzuprügeln und mit den Hunden zu bedrohen.

Den Beamten wurde lautstark verständlich gemacht was man von ihnen hält und dass sie nicht erwünscht sind und rückten nach etwa einer halben Stunde wieder ab.

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/desi-polizei-geht-mit-schlagstocken-gegen-besucher-vor-1.3681402



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